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Tannhäuser, Act 2:"Den Bronnen, den uns Wolfram nannte" (Walther, Chor,Tannhäuser) - Bernard Haitink/Chor des Bayerischen Rundfunks.lrc

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[00:00.000] 作曲 : Richard Wagner
[00:05.670]Den Bronnen, den uns Wolfram nannte,
[00:10.661]ihn schaut auch meines Geistes Licht;
[00:17.801]doch, der in Durst für ihn entbrannte,
[00:22.894]du, Heinrich, kennst ihn wahrlich nicht.
[00:30.406]Lass dir denn sagen, lass dich lehren:
[00:37.677]der Bronnen ist die Tugend wahr.
[00:46.029]Du sollst in Inbrunst ihn verehren
[00:53.432]und opfern seinem holden Klar.
[01:00.950]Legst du an seinen Quell die Lippen,
[01:06.856]zu kühlen frevle Leidenschaft,
[01:12.209]ja, wolltest du am Rand nur nippen,
[01:17.907]wich' ewig ihm die Wunderkraft!
[01:29.287]Willst du Erquickung aus dem Bronnen haben,
[01:38.645]musst du dein Herz, nicht deinen Gaumen laben.
[01:52.089]Heil Walther! Preis sei deinem Liede!
[02:04.218]O Walther, der du also sangest,
[02:07.735]du hast die Liebe arg entstellt!
[02:11.473]Wenn du in solchem Schmachten bangest,
[02:14.763]versiegte wahrlich wohl die Welt.
[02:20.691]Zu Gottes Preis in hoch erhabne Fernen,
[02:28.006]blickt auf zum Himmel, blickt zu seinen Sternen!
[02:35.563]Anbetung solchen Wundern zollt,
[02:42.993]da ihr sie nicht begreifen sollt!
[02:48.988]Doch was sich der Berührung beuget,
[02:51.968]euch Herz und Sinnen nahe liegt,
[02:55.377]was sich, aus gleichem Stoff erzeuget,
[02:58.527]in weicher Formung an euch schmiegt, -
[03:03.349]dem ziemt Genuss in freud'gem Triebe,
[03:10.017]und im Genuss nur kenn' ich Liebe!
文本歌词
作曲 : Richard Wagner
Den Bronnen, den uns Wolfram nannte,
ihn schaut auch meines Geistes Licht;
doch, der in Durst für ihn entbrannte,
du, Heinrich, kennst ihn wahrlich nicht.
Lass dir denn sagen, lass dich lehren:
der Bronnen ist die Tugend wahr.
Du sollst in Inbrunst ihn verehren
und opfern seinem holden Klar.
Legst du an seinen Quell die Lippen,
zu kühlen frevle Leidenschaft,
ja, wolltest du am Rand nur nippen,
wich' ewig ihm die Wunderkraft!
Willst du Erquickung aus dem Bronnen haben,
musst du dein Herz, nicht deinen Gaumen laben.
Heil Walther! Preis sei deinem Liede!
O Walther, der du also sangest,
du hast die Liebe arg entstellt!
Wenn du in solchem Schmachten bangest,
versiegte wahrlich wohl die Welt.
Zu Gottes Preis in hoch erhabne Fernen,
blickt auf zum Himmel, blickt zu seinen Sternen!
Anbetung solchen Wundern zollt,
da ihr sie nicht begreifen sollt!
Doch was sich der Berührung beuget,
euch Herz und Sinnen nahe liegt,
was sich, aus gleichem Stoff erzeuget,
in weicher Formung an euch schmiegt, -
dem ziemt Genuss in freud'gem Triebe,
und im Genuss nur kenn' ich Liebe!

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