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Siegfried, Act I, Scene I, III, Du hast die Stücken, schändlicher Stumpfer! - Wolfgang Windgassen.lrc

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[00:01.559]Da hast du die Stücken,
[00:02.876]schändlicher Stümper:
[00:05.461]hätt’ ich am Schädel
[00:06.638]dir sie zerschlagen!
[00:09.337]Soll mich der Prahler
[00:10.617]länger noch prellen?
[00:12.717]Schwatzt mir von Riesen
[00:14.370]und rüstigen Kämpfen,
[00:15.675]von kühnen Taten
[00:16.956]und tüchtiger Wehr;
[00:18.257]will Waffen mir schmieden,
[00:19.614]Schwerte schaffen;
[00:20.936]rühmt seine Kunst,
[00:22.186]als könnt’ er was Rechts:
[00:23.445]nehm’ ich zur Hand nun,
[00:24.756]was er gehämmert,
[00:26.200]mit einem Griff
[00:27.110]zergreif’ ich den Quark! –
[00:32.182]Wär’ mir nicht schier
[00:33.277]zu schäbig der Wicht,
[00:34.389]ich zerschmiedet’ ihn selbst
[00:35.655]mit seinem Geschmeid,
[00:36.885]den alten albernen Alp!
[00:39.637]Des Ärgers dann hätt’ ich ein End’!
[00:51.458]Nun tobst du wieder wie toll:
[00:53.592]dein Undank, traun, ist arg.
[00:56.641]Mach’ ich dem bösen Buben
[00:59.176]nicht alles gleich zu best,
[01:01.918]was ich ihm Gutes schuf,
[01:05.315]vergißt er gar zu schnell!
[01:12.832]Willst du denn nie gedenken,
[01:17.668]was ich dich lehrt’ vom Danke?
[01:22.963]Dem sollst du willig gehorchen,
[01:28.508]der je sich wohl dir erwies.
[01:34.997]Das willst du wieder nicht hören!
[01:47.873]Doch speisen magst du wohl?
[01:52.355]Vom Spieße bring’ ich den Braten:
[01:56.315]versuchtest du gern den Sud?
[02:01.395]Für dich sott ich ihn gar.
[02:05.207]Braten briet ich mir selbst:
[02:07.061]deinen Sudel sauf’ allein!
[02:09.521]Das ist nun der Liebe
[02:12.303]schlimmer Lohn!
[02:15.060]Das der Sorgen
[02:17.416]schmählicher Sold! –
文本歌词
Da hast du die Stücken,
schändlicher Stümper:
hätt’ ich am Schädel
dir sie zerschlagen!
Soll mich der Prahler
länger noch prellen?
Schwatzt mir von Riesen
und rüstigen Kämpfen,
von kühnen Taten
und tüchtiger Wehr;
will Waffen mir schmieden,
Schwerte schaffen;
rühmt seine Kunst,
als könnt’ er was Rechts:
nehm’ ich zur Hand nun,
was er gehämmert,
mit einem Griff
zergreif’ ich den Quark! –
Wär’ mir nicht schier
zu schäbig der Wicht,
ich zerschmiedet’ ihn selbst
mit seinem Geschmeid,
den alten albernen Alp!
Des Ärgers dann hätt’ ich ein End’!
Nun tobst du wieder wie toll:
dein Undank, traun, ist arg.
Mach’ ich dem bösen Buben
nicht alles gleich zu best,
was ich ihm Gutes schuf,
vergißt er gar zu schnell!
Willst du denn nie gedenken,
was ich dich lehrt’ vom Danke?
Dem sollst du willig gehorchen,
der je sich wohl dir erwies.
Das willst du wieder nicht hören!
Doch speisen magst du wohl?
Vom Spieße bring’ ich den Braten:
versuchtest du gern den Sud?
Für dich sott ich ihn gar.
Braten briet ich mir selbst:
deinen Sudel sauf’ allein!
Das ist nun der Liebe
schlimmer Lohn!
Das der Sorgen
schmählicher Sold! –