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Siegfried, Act II, Scene 1, II, Zur Neidhöhle fuhr ich bei Nacht - Hans Hotter.lrc

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[00:05.398]Zur Neidhöhle
[00:08.008]fuhr ich bei Nacht:
[00:13.059]wen gewahr’ ich im Dunkel dort?
[00:24.062]Du selbst läßt dich hier sehn?
[00:26.076]Was willst du hier?
[00:27.023]Fort, aus dem Weg!
[00:28.805]Von dannen, schamloser Dieb!
[00:33.825]Schwarz-Alberich,
[00:35.837]schweifst du hier?
[00:37.991]Hütest du Fafners Haus?
[00:42.771]Jagst du auf neue
[00:44.804]Neidtat umher?
[00:46.769]Weile nicht hier!
[00:48.638]Weiche von hinnen!
[00:50.742]Genug des Truges
[00:52.894]tränkte die Stätte mit Not.
[00:57.159]Drum, du Frecher,
[00:58.728]laß sie jetzt frei!
[01:03.708]Zu schauen kam ich,
[01:09.983]nicht zu schaffen:
[01:12.906]wer wehrte mir Wand’rers Fahrt?
[01:17.557]Du Rat wütender Ränke!
[01:21.408]Wär’ ich dir zulieb
[01:23.780]doch noch dumm wie damals,
[01:26.750]als du mich Blöden bandest!
[01:29.917]Wie leicht geriet’ es,
[01:31.975]den Ring mir nochmals zu rauben!
[01:37.000]Hab’ acht: deine Kunst
[01:39.835]kenne ich wohl;
[01:43.254]doch wo du schwach bist,
[01:45.900]blieb mir auch nicht verschwiegen.
[01:50.590]Mit meinen Schätzen
[01:52.936]zahltest du Schulden;
[01:55.434]mein Ring lohnte
[01:58.401]der Riesen Müh’,
[02:01.369]die deine Burg dir gebaut;
[02:07.285]was mit den Trotz’gen
[02:09.642]einst du vertragen,
[02:14.517]dess’ Runen wahrt noch heut’
[02:18.621]deines Speeres herrischer Schaft.
[02:23.192]Nicht du darfst,
[02:26.977]was als Zoll du gezahlt,
[02:31.037]den Riesen wieder entreißen:
[02:35.207]du selbst zerspelltest
[02:37.255]deines Speeres Schaft;
[02:39.168]in deiner Hand
[02:40.219]der herrische Stab,
[02:42.885]der starke, zerstiebte wie Spreu!
[02:51.013]Durch Vertrages Treue-Runen
[03:01.171]band er dich
[03:03.507]Bösen mir nicht:
[03:08.628]dich beugt’ er mir durch seine Kraft;
[03:13.448]zum Krieg drum wahr’ ich ihn wohl!
[03:20.357]Wie stolz du dräust
[03:22.779]in trotziger Stärke,
[03:26.151]und wie dir’s im Busen doch bangt! –
[03:31.885]Verfallen dem Tod
[03:34.210]durch meinen Fluch
[03:36.447]ist des Hortes Hüter:
[03:43.559]wer – wird ihn beerben?
[03:48.252]Wird der neidliche Hort
[03:51.306]dem Niblungen wieder gehören?
[03:56.008]Das sehrt dich mit ew’ger Sorge!
[04:04.395]Denn fass’ ich ihn wieder
[04:06.865]einst in der Faust,
[04:09.448]anders als dumme Riesen
[04:13.273]üb’ ich des Ringes Kraft:
[04:19.493]dann zitt’re der Helden
[04:24.386]heiliger Hüter!
[04:29.302]Walhalls Höhen
[04:31.165]stürm’ ich mit Hellas Heer:
[04:36.043]der Welt walte dann ich!
[04:50.601]Deinen Sinn kenn’ ich wohl,
[04:56.226]doch sorgt er mich nicht.
[05:03.473]des Ringes waltet,
[05:09.682]wer ihn gewinnt.
[05:15.050]Wie dunkel sprichst du,
[05:19.950]was ich deutlich doch weiß!
[05:26.380]An Heldensöhne
[05:28.846]hält sich dein Trotz,
[05:30.717]die traut deinem Blute entblüht.
[05:37.873]Pflegtest du wohl eines Knaben,
[05:41.223]der klug die Frucht dir pflücke,
[05:44.874]die du – nicht brechen darfst?
文本歌词
Zur Neidhöhle
fuhr ich bei Nacht:
wen gewahr’ ich im Dunkel dort?
Du selbst läßt dich hier sehn?
Was willst du hier?
Fort, aus dem Weg!
Von dannen, schamloser Dieb!
Schwarz-Alberich,
schweifst du hier?
Hütest du Fafners Haus?
Jagst du auf neue
Neidtat umher?
Weile nicht hier!
Weiche von hinnen!
Genug des Truges
tränkte die Stätte mit Not.
Drum, du Frecher,
laß sie jetzt frei!
Zu schauen kam ich,
nicht zu schaffen:
wer wehrte mir Wand’rers Fahrt?
Du Rat wütender Ränke!
Wär’ ich dir zulieb
doch noch dumm wie damals,
als du mich Blöden bandest!
Wie leicht geriet’ es,
den Ring mir nochmals zu rauben!
Hab’ acht: deine Kunst
kenne ich wohl;
doch wo du schwach bist,
blieb mir auch nicht verschwiegen.
Mit meinen Schätzen
zahltest du Schulden;
mein Ring lohnte
der Riesen Müh’,
die deine Burg dir gebaut;
was mit den Trotz’gen
einst du vertragen,
dess’ Runen wahrt noch heut’
deines Speeres herrischer Schaft.
Nicht du darfst,
was als Zoll du gezahlt,
den Riesen wieder entreißen:
du selbst zerspelltest
deines Speeres Schaft;
in deiner Hand
der herrische Stab,
der starke, zerstiebte wie Spreu!
Durch Vertrages Treue-Runen
band er dich
Bösen mir nicht:
dich beugt’ er mir durch seine Kraft;
zum Krieg drum wahr’ ich ihn wohl!
Wie stolz du dräust
in trotziger Stärke,
und wie dir’s im Busen doch bangt! –
Verfallen dem Tod
durch meinen Fluch
ist des Hortes Hüter:
wer – wird ihn beerben?
Wird der neidliche Hort
dem Niblungen wieder gehören?
Das sehrt dich mit ew’ger Sorge!
Denn fass’ ich ihn wieder
einst in der Faust,
anders als dumme Riesen
üb’ ich des Ringes Kraft:
dann zitt’re der Helden
heiliger Hüter!
Walhalls Höhen
stürm’ ich mit Hellas Heer:
der Welt walte dann ich!
Deinen Sinn kenn’ ich wohl,
doch sorgt er mich nicht.
des Ringes waltet,
wer ihn gewinnt.
Wie dunkel sprichst du,
was ich deutlich doch weiß!
An Heldensöhne
hält sich dein Trotz,
die traut deinem Blute entblüht.
Pflegtest du wohl eines Knaben,
der klug die Frucht dir pflücke,
die du – nicht brechen darfst?

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