最新搜索

Das Rheingold WWV 86A / Dritte Szene:"Die in linder Lüfte Wehn da oben ihr lebt" - Berliner Philharmoniker/Gerhard Stolze.lrc

LRC歌词 下载
[00:00.000] 作曲 : Richard Wagner
[00:00.856]Die in linder Lüfte Weh'n da oben ihr lebt,
[00:07.644]lacht und liebt: mit goldner Faust
[00:17.545]euch Göttliche fang' ich mir alle!
[00:27.230]Wie ich der Liebe abgesagt,
[00:37.100]alles, was lebt, soll ihr entsagen!
[00:48.959]Mit Golde gekirrt,
[00:51.118]nach Gold nur sollt ihr noch gieren!
[01:05.475]Auf wonnigen Höhn,
[01:11.347]in seligem Weben wiegt ihr euch;
[01:23.025]den Schwarzalben
[01:25.925]verachtet ihr ewigen Schwelger!
[01:44.204]Habt acht! Habt acht!
[01:49.240]Denn dient ihr Männer erst meiner Macht,
[01:54.361]eure schmucken Frau'n, die mein Frei'n verschmäht,
[01:59.234]sie zwingt zur Lust sich der Zwerg,
[02:04.114]lacht Liebe ihm nicht!
[02:11.735]Hahahaha! Habt ihr's gehört?
[02:15.129]Habt acht vor dem nächtlichen Heer,
[02:23.145]entsteigt des Niblungen Hort
[02:27.310]aus stummer Tiefe zu Tag!
[02:35.511]Vergeh, frevelnder Gauch!
[02:37.529]Was sagt der?
[02:38.435]Sei doch bei Sinnen!
[02:42.159]Wen doch fasste nicht Wunder,
[02:46.550]erfährt er Alberichs Werk?
[02:51.354]Gelingt deiner herrlichen List,
[02:55.466]was mit dem Horte du heischest:
[02:59.492]den Mächtigsten muss ich dich rühmen;
[03:03.269]denn Mond und Stern', und die strahlende Sonne,
[03:09.326]sie auch dürfen nicht anders,
[03:12.106]dienen müssen sie dir.
[03:18.534]Doch - wichtig acht' ich vor allem,
[03:25.129]dass des Hortes Häufer, der Niblungen Heer,
[03:31.008]neidlos dir geneigt.
[03:37.428]Einen Reif rührtest du kühn;
[03:44.926]dem zagte zitternd dein Volk: -
[03:54.135]doch, wenn im Schlaf ein Dieb dich beschlich',
[03:59.868]den Ring schlau dir entriss', -
[04:05.870]wie wahrtest du, Weiser, dich dann?
[04:14.207]Der Listigste dünkt sich Loge;
[04:20.279]andre denkt er immer sich dumm:
[04:25.316]dass sein' ich bedürfte zu Rat und Dienst,
[04:28.125]um harten Dank,
[04:29.654]das hörte der Dieb jetzt gern!
[04:37.230]Den hehlenden Helm ersann ich mir selbst;
[04:42.081]der sorglichste Schmied,
[04:44.184]Mime, musst' ihn mir schmieden:
[04:50.378]schnell mich zu wandeln, nach meinem Wunsch
[04:54.235]die Gestalt mir zu tauschen, taugt der Helm.
[05:01.128]Niemand sieht mich, wenn er mich sucht;
[05:05.745]doch überall bin ich, geborgen dem Blick.
[05:11.893]So ohne Sorge
[05:16.533]bin ich selbst sicher vor dir,
[05:23.707]du fromm sorgender Freund!
[05:34.470]Vieles sah ich, Seltsames fand ich,
[05:39.571]doch solches Wunder gewahrt' ich nie.
[05:45.504]Dem Werk ohnegleichen kann ich nicht glauben;
[05:50.296]wäre das eine möglich,
[05:52.416]deine Macht währte dann ewig!
[05:56.300]Meinst du, ich lüg' und prahle wie Loge?
[06:00.371]Bis ich's geprüft,
[06:01.427]bezweifl' ich, Zwerg, dein Wort.
[06:04.339]Vor Klugheit bläht sich
[06:05.571]zum Platzen der Blöde!
[06:07.380]Nun plage dich Neid!
[06:09.434]Bestimm', in welcher Gestalt
[06:11.319]soll ich jach vor dir stehn?
[06:13.501]In welcher du willst;
[06:16.018]nur mach' vor Staunen mich stumm.
[06:29.220]"Riesen-Wurm winde sich ringelnd!"
文本歌词
作曲 : Richard Wagner
Die in linder Lüfte Weh'n da oben ihr lebt,
lacht und liebt: mit goldner Faust
euch Göttliche fang' ich mir alle!
Wie ich der Liebe abgesagt,
alles, was lebt, soll ihr entsagen!
Mit Golde gekirrt,
nach Gold nur sollt ihr noch gieren!
Auf wonnigen Höhn,
in seligem Weben wiegt ihr euch;
den Schwarzalben
verachtet ihr ewigen Schwelger!
Habt acht! Habt acht!
Denn dient ihr Männer erst meiner Macht,
eure schmucken Frau'n, die mein Frei'n verschmäht,
sie zwingt zur Lust sich der Zwerg,
lacht Liebe ihm nicht!
Hahahaha! Habt ihr's gehört?
Habt acht vor dem nächtlichen Heer,
entsteigt des Niblungen Hort
aus stummer Tiefe zu Tag!
Vergeh, frevelnder Gauch!
Was sagt der?
Sei doch bei Sinnen!
Wen doch fasste nicht Wunder,
erfährt er Alberichs Werk?
Gelingt deiner herrlichen List,
was mit dem Horte du heischest:
den Mächtigsten muss ich dich rühmen;
denn Mond und Stern', und die strahlende Sonne,
sie auch dürfen nicht anders,
dienen müssen sie dir.
Doch - wichtig acht' ich vor allem,
dass des Hortes Häufer, der Niblungen Heer,
neidlos dir geneigt.
Einen Reif rührtest du kühn;
dem zagte zitternd dein Volk: -
doch, wenn im Schlaf ein Dieb dich beschlich',
den Ring schlau dir entriss', -
wie wahrtest du, Weiser, dich dann?
Der Listigste dünkt sich Loge;
andre denkt er immer sich dumm:
dass sein' ich bedürfte zu Rat und Dienst,
um harten Dank,
das hörte der Dieb jetzt gern!
Den hehlenden Helm ersann ich mir selbst;
der sorglichste Schmied,
Mime, musst' ihn mir schmieden:
schnell mich zu wandeln, nach meinem Wunsch
die Gestalt mir zu tauschen, taugt der Helm.
Niemand sieht mich, wenn er mich sucht;
doch überall bin ich, geborgen dem Blick.
So ohne Sorge
bin ich selbst sicher vor dir,
du fromm sorgender Freund!
Vieles sah ich, Seltsames fand ich,
doch solches Wunder gewahrt' ich nie.
Dem Werk ohnegleichen kann ich nicht glauben;
wäre das eine möglich,
deine Macht währte dann ewig!
Meinst du, ich lüg' und prahle wie Loge?
Bis ich's geprüft,
bezweifl' ich, Zwerg, dein Wort.
Vor Klugheit bläht sich
zum Platzen der Blöde!
Nun plage dich Neid!
Bestimm', in welcher Gestalt
soll ich jach vor dir stehn?
In welcher du willst;
nur mach' vor Staunen mich stumm.
"Riesen-Wurm winde sich ringelnd!"

相关歌曲