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Ariadne auf Naxos, Op. 60, Prologue:"Ich weiss nicht, wo mir der Kopf steht" (Ein Musiklherer, Der Komponist, Ein Tanzmeister, Der Tenor, Primadonna, Zerbinetta) - Claus Strüben/Eberhard Geiler.lrc

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[00:00.000] 作词 : Hugo von Hofmannsthal
[00:00.413] 作曲 : Richard Strauss
[00:00.826]Ich weiss nicht, wo mir der Kopf steht. Wenn man zwei Stunden Zeit hätte, um über die Lösung nachzudenken.
[00:10.861]Darüber willst du, nachdenken? Wo menschliche Gemeinheit, stier wie die Meduse, einem entgegengrinst. Fort, was haben wir hier verloren?
[00:25.656]Was wir hier verloren haben? Die fünzig Dukaten unter anderem, von denen du das nächste halbe Jahr zu leben gedachtest.
[00:34.727]Ich habe nichts mit dieser Welt gemein! Wozu leben in ihr?
[00:43.679]Ich weiss wirklich nicht, warum Sie beide einem so vernünftigen Vorschlag solch übertriebene Schwierigkeiten entgegensetzen.
[00:51.992]Meinen Sie denn im Ernst, es liesse sich machen?
[00:54.516]Nichts leichter als das, Die Oper enthält Längen
[01:00.454]gefährliche Längen. Man lässt sie weg. Diese Leute wissen zu improvisieren, finden sich in jede Situation.
[01:08.449]Still, wenn er uns hört, begeht er Selbstmord.
[01:12.745]Fragen Sie ihn, ob er seine Oper lieber heute ein wenig verstümmelt hören will, oder ob er sie niemals hören will.
[01:21.235]Schaffen Sie ihm Tinte, Feder, einen Rotstift, was immer!
[01:25.504]Es handelt sich darum, Ihr Werk zu retten!
[01:28.345]Lieber ins Feuer!
[01:32.195]Hundert grosse Meister, die wir auf den Knien bewundern, haben ihre erste Aufführung mit noch ganz anderen Opfern erkauft.
[01:48.158]Meinen Sie? Hat er recht, du? Darf ich denn? Muss ich denn?
[01:59.307]Sehen Sie zu, dass er genug streicht. Ich rufe indessen Zerbinetta, wir erklären ihr in zwei Worten die Handlung!
[02:09.021]Sie ist eine Meisterin im Improvisieren; da sie immer nur sich selber spielt, findet sie sich in jeder Situation zurecht,
[02:16.945]die anderen sind auf sie eingespielt, es geht alles wie am Schnürchen.
[02:25.687]Sehen Sie zu, dass er dem Bacchus einiges wegnimmt; man erträgt es nicht, diesen Mann soviel singen zu hören./Der Ariadne müssen Sie streichen. Niemand hält es aus, wenn diese Frau unaufhörlich auf der Bühne steht./Sie behalten alles. Er nimmt dem Bacchus die halbe Rolle, lassen Sie sich nichts merken.
[02:40.805]Er nimmt ihr zwei Arien weg, Ihnen keine Note. Verraten Sie mich nicht.
[02:48.435]Diese Ariadne ist eine Königstochter. Sie ist mit einem gewissen Theseus entflohen, dem sie vorher das Leben gerettet hat.
[02:57.483]So etwas geht selten gut aus.
[02:59.370]Theseus wird ihrer überdrüssig und lässt sie bei Nacht auf einer wüsten Insel zurück!
[03:06.579]Noch das, es muss sein!
[03:07.964]Kleiner Schuft!
[03:08.553]Sie verzehrt sich in Sehnsucht und wünscht den Tod herbei.
[03:13.114]Den Tod! Das sagt man so. Natürlich meint sie einen anderen Verehrer.
[03:18.606]Natürlich, so kommt's ja auch!
文本歌词
作词 : Hugo von Hofmannsthal
作曲 : Richard Strauss
Ich weiss nicht, wo mir der Kopf steht. Wenn man zwei Stunden Zeit hätte, um über die Lösung nachzudenken.
Darüber willst du, nachdenken? Wo menschliche Gemeinheit, stier wie die Meduse, einem entgegengrinst. Fort, was haben wir hier verloren?
Was wir hier verloren haben? Die fünzig Dukaten unter anderem, von denen du das nächste halbe Jahr zu leben gedachtest.
Ich habe nichts mit dieser Welt gemein! Wozu leben in ihr?
Ich weiss wirklich nicht, warum Sie beide einem so vernünftigen Vorschlag solch übertriebene Schwierigkeiten entgegensetzen.
Meinen Sie denn im Ernst, es liesse sich machen?
Nichts leichter als das, Die Oper enthält Längen
gefährliche Längen. Man lässt sie weg. Diese Leute wissen zu improvisieren, finden sich in jede Situation.
Still, wenn er uns hört, begeht er Selbstmord.
Fragen Sie ihn, ob er seine Oper lieber heute ein wenig verstümmelt hören will, oder ob er sie niemals hören will.
Schaffen Sie ihm Tinte, Feder, einen Rotstift, was immer!
Es handelt sich darum, Ihr Werk zu retten!
Lieber ins Feuer!
Hundert grosse Meister, die wir auf den Knien bewundern, haben ihre erste Aufführung mit noch ganz anderen Opfern erkauft.
Meinen Sie? Hat er recht, du? Darf ich denn? Muss ich denn?
Sehen Sie zu, dass er genug streicht. Ich rufe indessen Zerbinetta, wir erklären ihr in zwei Worten die Handlung!
Sie ist eine Meisterin im Improvisieren; da sie immer nur sich selber spielt, findet sie sich in jeder Situation zurecht,
die anderen sind auf sie eingespielt, es geht alles wie am Schnürchen.
Sehen Sie zu, dass er dem Bacchus einiges wegnimmt; man erträgt es nicht, diesen Mann soviel singen zu hören./Der Ariadne müssen Sie streichen. Niemand hält es aus, wenn diese Frau unaufhörlich auf der Bühne steht./Sie behalten alles. Er nimmt dem Bacchus die halbe Rolle, lassen Sie sich nichts merken.
Er nimmt ihr zwei Arien weg, Ihnen keine Note. Verraten Sie mich nicht.
Diese Ariadne ist eine Königstochter. Sie ist mit einem gewissen Theseus entflohen, dem sie vorher das Leben gerettet hat.
So etwas geht selten gut aus.
Theseus wird ihrer überdrüssig und lässt sie bei Nacht auf einer wüsten Insel zurück!
Noch das, es muss sein!
Kleiner Schuft!
Sie verzehrt sich in Sehnsucht und wünscht den Tod herbei.
Den Tod! Das sagt man so. Natürlich meint sie einen anderen Verehrer.
Natürlich, so kommt's ja auch!

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